Klaus Blochwitz

Der Nachlass von Klaus Blochwitz besteht aus verschiedenen Techniken und umfasst Werke der Jahre 1954 bis 1968.

Klaus Blochwitz wurde am 12.08.1934 in Berlin geboren und verstarb Ende 1968.

Der Künstler studierte von 1953 bis 1955 an der Meisterschule für Kunsthandwerk in Berlin Bildhauerei bei Professor Hans Uhlmann und des weiteren bis 1961 an der Hochschule für bildende Künste ebenfalls bei Professor Hans Uhlmann.

Am 28.06.1960 wurde Klaus Blochwitz zum Meisterschüler ernannt. Mit der Ernennung bestätigte die Hochschule dem Studierenden, dass er sein Grund- und Hauptstudium mit überdurchschnittlichem Erfolg absolviert hat.

Das Werk in der Zeit von 1954 bis 1960 ist stark von bildhauerischen Entwürfen geprägt. In dieser Zeit beschäftigt er sich mit geometrischen Formen und Farbspielen. Schon bald wendet sich der Künstler bildnerischer Gestaltung zu, indem er figürliches und Landschaften entwirft, die sich bald in der Expression verflüchtigen.

1960 entstanden seine ersten Ölgemälde, er wendet sich von der Bildhauerei ab und widmet sich der Malerei. In der Zeit bis 1964 entstanden sehr farbintensive Stillleben, Kompositionen, maritime und exotische Landschaften und Frauenportraits.

Ab 1965 experimentierte Klaus Blochwitz unter anderem mit kollagierten Bildern, wobei ihn die Geschlechterfrage stark interessierte.

Der Vietnamkrieg findet in den Jahren 1967/1968 Einzug in seine Sujets; immer wieder lässt sich ein Kreuz im Hintergrund seiner Bilder entdecken.

Aufnahme in das Allgemeine Künstlerlexikon Verlag Saur in den Supplementband B 2007.